Der Vatikan – eine Macht mit tausend Armen: Wie das Kirchenrecht die Vertuschung sexuellen Missbrauchs legalisiert

Die katholische Kirche ist immer noch ein mächtiger globaler Spieler. Neben dem weltumspannenden Glaubensnetz genießt sie das Privileg, ihre oftmals undemokratische Vorstellung von Recht und Gesetz inmitten anderer Länder auszuleben. Mit dem Kirchenrecht herrscht die Glaubensorganisation herrscht weit über den Vatikan hinaus und genießt exterritoriale Sonderrechte. Der Rechtskatalog ergibt sich aus biblischen Handlungsmaximen und ist in Deutschland nahezu unangetastet. Passieren im kirchlichen Umfeld also Straftaten wie Kindesmissbrauch, sind die Täter ohne den Aufklärungswillen der Bürger nur schwer mit weltlichem, also unserem Recht greifbar. Unter Papst Franziskus brachte der Vatikan zwar entscheidende Reformen auf den Weg. Jedoch zeigt sich mit dem Kirchenrecht, wie mächtig die Weltreligion auch heute noch ist.