Das Bündnis „unteilbar“: Solidarisch unsolidarisch

Die Initiative „unteilbar“ hat mit einem Aufruf für allerhand mediale Präsenz gesorgt. In einem Beitrag sprechen sich die Aktivisten gegen angebliche „antisemitisch konnotierte Verschwörungserzählungen“ von Querdenkern und anderen „Pandemieleugner*innen“ aus – und mobilisieren ihr Klientel zum Gegenprotest. Nimmermüde schreibt sich „unteilbar“ das Schlagwort „Solidarität“ auf die Fahne – ihr Antrieb sei der Antifaschismus. Und: „Wo es notwendig ist, üben wir Kritik.“ Die Aktivisten inszenieren sich als Vorkämpfer des „gesellschaftlichen Zusammenhalts“. Klingt super, nicht wahr? Jedoch zeigt sich auch: Es ist einfacher, von Solidarität und Zusammenhalt zu reden, als diese Werte auch tatsächlich in der Praxis zu leben. Eine Kritik.

Zwischen „Sturm auf Berlin“ und #Wasserwerfer – Ein Appell an alle Spalter

Das Verbot der großen Corona-Massendemonstration in Berlin hat eine hitzige Debatte ausgelöst. Nun darf die Kundgebung doch stattfinden. In den großen Medien wird seit Beginn der massiven Einschränkungen im Namen des Infektionsschutz sogar endlich über die Abwägung von Grundrechten und Gesundheitsschutz debattiert. Überfällig, doch ausbaufähig. Derweil driften die Seiten weiter auseinander. Mein Appell: Lasst euch nicht spalten!