Die entscheidenden Ebenen zur Bewältigung globaler Flüchtlingsströme über die keiner reden will – Teil 1: Fluchtursachen

Die Bekämpfung der Fluchtursachen ist keine spezifisch konservative oder linke Position, sondern wird einhellig sowohl von der Linkspartei als auch der CDU eingefordert; bisher allerdings nur verbal. Stattdessen verstricken sich die Parteien in Streitereien um Seenotrettung, Moria-Obdachlose, Rechtsradikalismus und terroristische Gewaltakte – gewiss Themen, um die sich grausame Dramen abspielen. Dennoch stellen diese Ereignisse nur die Symptome von ausbleibenden Langzeitstragtegien um globale Ungleichheit, imperialistische Außenpolitik, Raubtierkapitalismus und Waffenexporte dar.

Westliche Politik des Hasses

Es gibt in der Physik das Gesetz der Actio und Reactio. Laut diesem Wechselwirkungsprinzip wirkt auf eine Kraft eine gleichgroße, entgegengesetzte Kraft. Vereinfacht gesagt: Wenn man jemanden ans Schienbein tritt, reagiert der Gegenüber und beginnt sich zu wehren. Ein Kreislauf der Gewalt entsteht.

Auch Biden ist gegen Nord-Stream 2 und folgt einem Geostrategie-Drehbuch der RAND-Corporation: Über die US-Sanktionspolitik entscheidet nicht der Wähler

Im Wahlkampf 2016 warb Donald Trump damit, das angespannte Verhältnis zwischen der USA und Russland entspannen zu wollen. Diese Bekundungen mündeten in Schnappatmung von Transathlantikern und Unterstellungen der Demokraten, die Trump-Kampagne sei von Russland gesteuert worden – eine Behauptung, die sich mittlerweile als unhaltbar herausstellte. Jedoch ließ Trump die Beziehungen zu Russland eher abkühlen, anstatt die Entspannung zu suchen. Mit Joe Biden wird diese Politik nicht anders werden. Dies zeigt sowohl seine Vergangenheit, als auch neueste Meldungen nach der Präsidentschaftswahl. So wird die Spaltung im eurasischen Raum wird weiter geschürt. Der US-Wähler entscheidet solche Fragen jedoch nicht.

Und plötzlich jammern alle über den Personalmangel in den Krankenhäusern…

Die SARS-Covid 2-Pandemie bringt die Krankenhäuser an die Grenzen und im Zuge der winterlichen Ausbreitung des Erregers werden die Krankenhäuser voller. Zu diesem Schluss kommt man leicht, wenn man sich die Daten um die Auslastung des Gesundheitssystem nicht genauer anschaut. In Wahrheit ist die Anzahl an Intensivpatienten in den Krankenhäusern seit Beginn der Pandemie an nicht angestiegen – bis heute. Warum Intensivmediziner trotzdem Alarm schlagen, liegt nur bedingt an der Pandemie selbst. Die Panik ist eine Folge von Politikversagen in Sachen Personalpolitik. Der Mangel an Krankenhauspersonal wird jetzt auf die Pandemie geschoben, um vom eigenen Versagen abzulenken.

Nächster Lockdown besiegelt die Frage: Wem überlassen wir nach Corona unsere Welt? Die Krise und die Umverteilung von unten nach oben

Während Deutschland über den nun beschlossenen zweiten bundesweiten Lockdown, die Maskenpflicht und Beherbergungsverbote streitet, liegen die viel entscheidenderen Fragen längst in der landes-und weltweiten Vermögensverteilung. Diese entscheidet nämlich darüber, in welcher Gesellschaft wir nach Corona leben werden. Wenn wir und als Gesellschaft weiter wegen Schutzmasken spalten lassen, werden wir in diesen Fragen bald nicht mehr mitreden können. Dann wird es endgültig eine Welt der Superreichen, der Großinvestoren und der Großkonzerne sein. Ein kleiner Überblick, wie die Coronakrise die Umverteilung von unten nach oben vorantreibt.

600 Millionen-„Erweiterungsbau“ des Bundeskanzleramtes: Wie ein Angeberprojekt die Abgehobenheit der Bundesregierung verdeutlicht

Was die Bundesregierung als nüchternen Zweckbau ankündigt, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als purer Luxus: Neun Wintergärten über fünf Etagen, ein Hubschrauber-Landeplatz, ein Trainingsraum, eine zweite Fußgänger-Brücke über die Spree und eine 2,8 Millionen teure Kita…Das soll ein Arbeitsgebäude einer demokratisch legitimierten Regierung sein? Das klingt wohl eher wie ein feuchter Traum eines Fürstenkönigs aus dem 18. Jahrhundert. Und es lässt tief blicken, wie weit sich die Bundesregierung von der Bevölkerung entfernt hat.

Donald Trump ist Corona-Positiv. Liebe Medienvertreter: Geht es auch eine Nummer kleiner?

Donald Trump hat sich höchstwahrscheinlich mit dem SARS-Covid2-Erreger infiziert. Wenn er Pech hat, erleidet der 74-Jährige einen schweren Verlauf der Krankheit. Wenn er Pech hat. Bislang gibt es keinerlei Bestätigung, dass der US-Präsident überhaupt stärkere Symptome zeigt. Von daher stellt sich mir die Frage: Liebe Medien: Geht es auch eine Nummer kleiner?

Die Kritiker von Nord-Stream 2: Vorgegaukelte Moral als Kulisse für wirtschaftliche und politische Interessen

Der Streit um die Gaspipeline Nord-Stream2 kocht besonders nach dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawanly wieder hoch. So fordern viele Politiker einen sofortigen Stopp des Energieprojekts, obwohl bislang kein stichhaltiger Beweis vorliegt, dass der Kreml überhaupt an diesem Anschlag beteiligt war. Um Moral geht es im Streit um das Projekt sowieso kaum, sondern mehr um harte Interessen. Die Vergftung von Nawalny wird benutzt, einen seit Jahren ausgetragenen Wettbewerb um Energieexporte entscheidend zu beeinflussen. Es geht um flüssiges Fracking-Gas aus den USA, das russisches Erdgas als Energiequelle in der EU langfristig ablösen sollte. Bislang erfüllte sich dieser Traum von US-Entscheidungsträgern und Lobbyisten aber nicht.

Power to the People? Warum die NBA Heuchelei mit ihren Sprüchen betreibt

Foto: Screenshot Inside Edition via https://www.youtube.com/watch?v=Xs8GHRZ4wmI Justice, Equality, Liberation: Die beste Basketball-Liga der Welt verkauft sich mit ihrer Unterstützung für die Black-Lives-Matter-Bewegung politisch, bleibt aber nur bei Plattitüden, die weder finanziell anecken noch einen sozialen Wandel erzeugen.

Erzieher in Corona-Zeiten: Kontaktverbote für Kinder sind „großes Risiko“

Faranga (Pseudonym) arbeitet als Erzieher in einem Hort für Grundschulkinder. Während der Corona-Zeit rückten Menschen wie er als „Systemrelevante“ in den Fokus. Die schnell beschlossenen Schul-und Kitaschließungen Mitte März kritisiert der Pädagoge scharf. Das Ausmaß der Maskenpflicht an Schulen sieht er ebenfalls als problematisch an. Im Generaldebatten-Interview spricht er außerdem darüber, wie Erzieher mit den neu beschlossenen Hygiene-Vorschriften zurecht kommen.